Frühstart im Vinschgau

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Erscheinungsdatum: 09/08/2014

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Beitrag für  „Fliegenfischen“ / „Jahr Top Special Verlag“

Redaktion: Michael Werner

Autor: Stefan Rheinbay

Schon vor Saisonstart kapitale Forellen fangen, vor grandioser Alpenkulisse und sogar mit der Trockenfliege: in der Südtiroler Passer ist das möglich. Unkompliziert und zu günstigen Preisen.

 

“Da stehen zwei! Dort, vor dem hellen Stein.“ Hilflos suche ich das Wasser ab. Die Passer ist so schnell dass ich kaum den Stein ausmachen kann. Arnold reicht mir seine Polbrille. „Schau genau hin!“ Jetzt kann ich zwei dunkle Schatten im Fluss erkennen. Ob das die Fische sind? Arnold nickt. „Eine große Regenbogen und eine Kleinere.“ Arnold Gufler ist heute mein Guide. Der 38jährige fischt seit seiner Kindheit in der Passer. Wo mein Auge nur schäumendes Wasser sieht macht er Regenbogner und Marmoratas aus. Ich platziere meine Sedge direkt am Stein und lasse sie auf die Fische zutreiben. „Bingo“, die größere Forelle nimmt die Fliege und flüchtet in die Strömung. Unglaublich stark ist dieser Fisch. Zum Glück habe ich auf Arnold gehört und das Vorfach gewechselt: auch das 18er aber wird von diesem Kämpfer bis an die Grenze belastet. Erst nach einer Viertelstunde kann ich den Fisch landen. Arnold zückt die Kamera für ein schnelles Foto. Ich spüre die Muskeln des Regenbogners als ich ihn in den Händen halte. Der Fisch hat gute 50 cm. „Das ist nichts Besonderes bei uns“, sagt Arnold: seine größte Forelle maß 85 Zentimeter.

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